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Gnarls Barkley

St. Elsewhere

Keine Frage, Gnarls Barkley haben mit "Crazy" den Konsenshit des Jahres 2006 losgetreten, für das zugehörige Album St. Elsewhere gilt gleiches. Obendrein geben schräge Identitätspolitiken Anlass zu Rätseleien. Dabei ist das beim Werdegang von Brian Burton kaum verwunderlich, siehe: Grey Album (Jay-Z vs. Beatles), MF Doom, Gorillaz. Ergänzt durch Nutzung trendiger Vertriebswege (in der Wikipedia beschrieben), kommt der Mega-Seller zustande.

  • Tragweite näher erläutert in der Zeit,
  • komplett alles gründlich betrachtet vom Spiegel(a.k.a Uh-Young Kim, ehedem Spex),
  • ein netter Höreindruck vom Vielohrsophen-Blog.
  • "Zwischen Avantgarde und Zugänglichkeit, Polyrhythmik und schnalzender Bassdrum, Reduktion und Instrumentenfülle, Sensibilität und dicke Hose." intro und
  • "Schrappende Gitarren, soultriefende Backgroundgesänge und spacige Elektrosounds" laut.

Fazit: "Die meisten Songs auf St. Elsewhere verlangen einem in vier Takten mehr Aufmerksamkeit ab, als der gewöhnliche Pop-Act auf Albumlänge." (Uh Young Kim)
Ich für meinen Teil finde den Sound zwar nicht soo far out, aber einen derartigen Berg klassischer Styles so zu recyclen, dass kein Retro-Effekt eintritt ist trotzdem ein großes Kunststück. Und gewissermaßen das Gegenteil von Amy Winehouse, die originalgetreu nachbaut.


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